Häufige Fragen.
Es ist ein mutiger Schritt, sich Unterstützung zu suchen. Damit Sie sich bei mir von Anfang an gut aufgehoben fühlen, habe ich hier die häufigsten Fragen beantwortet. Ist Ihre Frage nicht dabei? Schreiben Sie mir gerne.
Der Anfang: Wie finden wir zueinander?
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Da ich eine Privatpraxis führe, entfallen die langen Wartezeiten, die oft bei Kassensitzen üblich sind. In der Regel können wir innerhalb von ein bis zwei Wochen ein erstes Gespräch vereinbaren.
Wie läuft unser Erstkontakt ab?
Meist telefonieren wir kurz vorab, um erste Fragen zu klären. Das eigentliche Erstgespräch dauert 30 Minuten. Hier haben Sie Raum, mir in Ruhe Ihr Anliegen zu schildern. Wir schauen gemeinsam, ob die „Chemie" stimmt und wie ich Sie am besten unterstützen kann. Danach entscheiden Sie ganz entspannt, ob Sie den Weg mit mir weitergehen möchten.
In welchen Sprachen begleite ich Sie?
Ich biete Beratung und Therapie auf Deutsch, Englisch und Russisch an. Wählen Sie einfach die Sprache, in der Sie Ihre Gefühle am besten ausdrücken können – ein Wechsel zwischendurch ist natürlich jederzeit möglich.
Die Zusammenarbeit: Formate & Methoden
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Das ist so individuell wie Sie selbst. Manchmal reichen wenige Impulse für eine neue Klarheit, manchmal ist eine Begleitung über Monate sinnvoll. Wir schauen regelmäßig gemeinsam, wo Sie stehen. Es gibt bei mir keine Vertragsbindung – Sie entscheiden über die Dauer.
Welche Therapieformate bieten Sie an?
- Einzeltherapie: Ein geschützter Raum für Ihre persönlichen Themen, Krisen oder den Wunsch nach Veränderung (50 Min.).
- Paartherapie: Wir arbeiten gemeinsam an Ihrer Beziehung. Auch wenn ein:e Partner:in (noch) nicht bereit ist, können Sie zunächst alleine kommen, um für sich Klarheit zu gewinnen.
- Familientherapie: Hier betrachten wir das gesamte Familiensystem, damit alle gehört werden.
- Walk & Talk: Wenn Ihnen in geschlossenen Räumen die Decke auf den Kopf fällt, können wir die Sitzung nach draußen verlegen. Bewegung an der frischen Luft hilft oft, Gedanken ins Fließen zu bringen.
Bieten Sie auch Online-Sitzungen an?
Ja, sehr gerne über eine gesicherte Videoverbindung. Das ist flexibel und spart Fahrtwege. Bei Paaren und Familien empfehle ich – wenn möglich – das persönliche Treffen vor Ort, da die Dynamik im Raum dort oft unmittelbarer spürbar ist.
Was bedeutet eigentlich „Systemische Therapie"?
Während die klassische Verhaltenstherapie vor allem Ihr Denken und Verhalten in den Blick nimmt, schauen wir systemisch auf Sie im Zusammenhang mit Ihrem Umfeld — Familie, Partnerschaft, Beruf, Freundeskreis. Viele Themen, die sich wie ein rein persönliches Problem anfühlen, entstehen oder erhalten sich durch wiederkehrende Muster im Miteinander: Wer reagiert wie auf wen? Welche Rollen sind unausgesprochen verteilt? Was möchte das Symptom vielleicht ausdrücken, das sonst nicht gesagt werden kann? Wir machen diese Zusammenhänge sichtbar und nutzen gezielt die Ressourcen, die Sie und Ihr System bereits mitbringen. So entstehen neue Perspektiven und konkrete, alltagstaugliche Schritte — statt einer Technik, die von außen aufgesetzt wird.
Das Formale: Kosten & Vertraulichkeit
Was kostet eine Sitzung?
- Einzelsitzung (50 Min.): 125 €
- Paar-/Familiensitzung (90 Min.): 185 €
- Online-Sitzung (90 Min.): 145 €
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Viele private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten die Kosten ganz oder anteilig. Bei Fragen zur Kostenübernahme stehe ich Ihnen — ob privat oder gesetzlich versichert — gerne beratend zur Seite.
Welche Vorteile habe ich als Selbstzahler:in?
Ihre Privatsphäre ist absolut geschützt: Es erfolgt kein Eintrag in Ihre offizielle Krankenakte (wichtig für Verbeamtungen oder Versicherungswechsel). Zudem gibt es keine Antragsbürokratie und keine vorgeschriebenen Wartefristen.
Was passiert, wenn ich einen Termin absagen muss?
Ein Termin ist exklusiv für Sie reserviert. Falls etwas dazwischenkommt, können Sie bis zu 24 Stunden vorher kostenfrei absagen. Bei kürzeren Absagen oder Nichterscheinen stelle ich das Honorar in Rechnung, da ich die Zeit so kurzfristig meist nicht neu vergeben kann.
Gilt die Schweigepflicht?
Absolut. Alles, was wir besprechen, bleibt unter uns. Das ist das Fundament unserer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Das gilt auch für Gespräche mit Paaren und Familien: Informationen werden nicht ohne explizite Zustimmung an andere Beteiligte weitergegeben.
Gut zu wissen
Was ist der Unterschied zwischen Psycholog:in und Psychotherapeut:in?
Als Psychologin habe ich ein wissenschaftliches Studium (Master/Diplom) absolviert. Die Bezeichnung Psychotherapeut:in erfordert zusätzlich eine mehrjährige, staatlich anerkannte Fachausbildung. Ich kombiniere fundiertes psychologisches Wissen mit meiner systemischen Expertise, um Sie ganzheitlich zu begleiten.
Diplom in Psychologie und Sozialpädagogik — wie ergänzt sich das?
Ich habe sowohl Psychologie als auch Sozialpädagogik mit Diplom abgeschlossen — zwei Fächer, die mich von Anfang an gemeinsam interessiert haben: das Individuum und sein Umfeld. Die Psychologie hat mir das Fundament gegeben, um zu verstehen, wie Menschen denken, fühlen und reagieren. Die Sozialpädagogik hat den Blick geweitet — auf Systeme, auf soziale Wirklichkeiten, auf Menschen in ihren Lebenszusammenhängen. Die systemische Therapeutenausbildung hat beides zusammengeführt und gibt mir einen Rahmen, in dem beide Perspektiven nicht nebeneinander stehen, sondern ineinandergreifen. In über 25 Jahren Berufserfahrung habe ich daraus eine Haltung entwickelt, die ich täglich in meine Arbeit einbringe.
Was verstehen Sie als Mutter, das Sie als Therapeutin trägt?
Als Mutter eines erwachsenen Sohnes weiß ich, wie sehr Beziehungen sich verändern — und wie viel Kraft es manchmal braucht, sich dabei selbst nicht zu verlieren. Diese Erfahrung fließt in meine Arbeit ein: nicht als Ratschlag, sondern als Verständnis für das, was Eltern und Kinder einander manchmal schwer sagen können.
Dortmund kann kein Fußball.

Wer sagt, Dortmund kann Fußball? Am 1. Mai 1953 holte Rot-Weiss Essen den DFB-Pokal — 2:1 gegen Alemannia Aachen, Rheinstadion Düsseldorf. Zwei Jahre später, am 26. Juni 1955, der Gipfel: 4:3 über den 1. FC Kaiserslautern, Deutscher Meister. Einmalig. Unvergessen. Nur der RWE!